Kooperation statt Konfrontation

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In der Beratung unserer Kundinnen und Kunden und bei der Vertretung ihrer Anliegen und Projekte gilt für uns, wann immer möglich, ein klarer Grundsatz: Kooperation statt Konfrontation. Dies ist der pragmatische, kostenbewusste und vor allem zielführende Weg.

Lösungen erarbeiten statt Recht erstreiten

Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich zweierlei. Wer sich zu sehr auf das Rechthaben und auf die gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen versteift, verliert häufig das eigentliche Ziel aus den Augen. Der Rechtsweg kostet zudem sehr viel Zeit und Geld. Was unsere Kundinnen und Kunden wollen, ist die Realisierung ihres Projekts, die Lösung ihres Problems und das Voranbringen ihres Anliegens. Den besten Weg dorthin zu finden, ist unsere Aufgabe und Verantwortung. Dabei gibt es selten nur eine Möglichkeit – ein offener Blick und die Erweiterung des Horizonts sind immer hilfreich.

Im Netzwerk

Ein vielversprechender Weg ist der Austausch im Netzwerk. Im Stiftungssektor mit seinen zahlreichen engagierten Menschen steckt ein riesiger Erfahrungsschatz: Andere haben ähnliche Fragen bereits bearbeitet und können wertvolle Hinweise geben. Je nach Situation lassen sich auch Partnerinnen und Partner für gemeinsame Anliegen finden, die über den Einzelfall hinausgehen. Dieser Austausch beruht selbstverständlich auf Gegenseitigkeit.

Mit Behörden

Auch gegenüber Behörden bewährt sich der kooperative Ansatz – sei es bei der Aufsichtsbehörde, dem Steueramt oder dem Handelsregisteramt. Diese sind keine Gegnerinnen oder Gegner, sondern, «enabler» (Ermöglicher), auf die NPO je nachdem angewiesen sind. Das dort vorhandene Fachwissen und die Erfahrung können zum Vorteil unseres Anliegens gereichen.

In der Kommunikation mit Behörden bewährt es sich, lieber einmal mehr das Telefon in die Hand zu nehmen: Ein kurzes Gespräch schafft persönlichen Kontakt, ermöglicht Zugang zum Fachwissen der zuständigen Person und legt im besten Fall den Grundstein für ein gemeinsames Ziel.

Im Erstgespräch

Die Lösungsfindung beginnt tatsächlich bereits beim ersten Kontakt mit neuen Kundinnen und Kunden. Gut Zuhören ist hier entscheidend – wichtiger als vorschnell auf eine Problemlösung aus früheren Erfahrung hinzusteuern. Aktiv zuhören ermöglicht erst, das Anliegen umfassend zu verstehen: die Fragestellung, aber auch die Motivation dahinter.

Fazit: Kommunikation ist der Schlüssel

Wieder einmal ist die Kommunikation der Schlüssel. Das aufmerksame Zuhören gegenüber Kundinnen und Kunden, der offene Austausch im Netzwerk und die konstruktive Kommunikation mit Behörden – das sind die Grundlagen, auf denen gute Lösungen entstehen.

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Bild von Kristina Wagner

Kristina Wagner

Kristina Wagner ist Rechtsanwältin und Mediatorin. Für stiftung.ch arbeitet sie im Consulting. Sie legt grossen Wert auf die individuelle Beratung der Kundinnen und Kunden und das Erarbeiten von kreativen und tragfähigen Lösungen für deren Anliegen. Aus ihren ehrenamtlichen Engagements für Stiftungen und Vereine sind ihr die Arbeitswelten von gemeinnützigen Organisationen bestens vertraut.

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